Der Birkfelderhof verarbeitet Produkte aus folgenden GenussRegionen:

 GenussRegion Oststeirischer Apfel

 GenussRegion Pöllauer Hirschbirne

GenussRegion Steirischer Kren ggA

GenussRegion Steirisches Kürbiskernöl ggA

 GenussRegion Südoststeirische Käferbohne

 GenussRegion Weizer Berglamm

GenussRegion Marchfeld Spargel ggA

GenussRegion Waldviertler Mohn (Graumohn g.U)

GenussRegion Steirischer Vulkanland Schinken

 


oststeirischer apfel

Der Apfel ist ein sehr vielseitiges Produkt, das im ApfelLand natürlich das ganze Jahr über roh genossen werden kann – viele Obstbauern lagern die Äpfel selbst und bieten stets frische Qualität an – aber auch in allen Varianten verarbeitet wird: 

Säfte, Nektare, Most, Liköre, Marmeladen sind an der „Apfelstraße“ bei zahlreichen Bauern erhältlich. Dort erhalten Sie aber auch Schnäpse und Edelbrände in hervorragenden Qualitäten. An der Spitze steht der „Abakus“, der beste Apfelschnaps der „Apfelmänner“, den die 23 in ihren Kutten unter strengen Ritualen herstellen und lagern.
 
Die Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Konditoren des ApfelLandes zaubern aus der Frucht alle Köstlichkeiten dieser Welt. Desserts in allen Varianten, vom klassischen Apfelstrudel bis zu raffinierten Süßspeisen wie Apfeltörtchen oder Apfeleis.
 
Äpfel werden bei den Wirten zu ganzen Menüfolgen verkocht, von der Mostsuppe bis zum Mostbraten sind ganze Speisekarten voll mit Apfelgerichten.
 
Die GENUSS REGION "Oststeirischer Apfel" wurde im Jahr 2005 in den Genusskatalog aufgenommen.

 

pöllauer hirschbirne

Diese besondere Frucht stammt von einer alten steirischen Birnbaumsorte. Größere Bestände sind nur noch im Pöllauer Tal erhalten – dank der Voraussicht der Bauern. Die Bäume, meist in Reihen oder auf Streuobstwiesen gepflanzt, sind bis zu 200 Jahre alt.

Seit Jahrhunderten beherrscht die Hirschbirne das Bild des Pöllauer Tales, wo sie die Grundlage der Mostbirnenkultur bildet. Die Hirschbirne verlangt Geduld, die sie aber auch belohnt: Mit ersten Erträgen ist nach etwa 10 Jahren zu rechnen, die höchsten Erträge liefert der Baum ab einem Alter von 20 Jahren. Ein Hirschbirnbaum kann bis ins hohe Alter von 200 Jahren Früchte tragen. Bemerkenswert sind die Langlebigkeit, die Unempfindlichkeit gegen Frost, der sehr reiche Ertrag, sowie die gute Transportfähigkeit und Haltbarkeit der Frucht. Seit jeher wird die Hirschbirne zu Most, Edelbränden und den vitaminreichen Kletzen (gedörrten Birnen) verarbeitet. Einige Bauern erzeugen einen sortenreinen Hirschbirnenessig, der sich durch seinen einzigartigen Geschmack auszeichnet. Dazu werden Hirschbirnensaft, Marmeladen und Gelees produziert. Aufgrund der vielfältigen Landschaft und der traditionellen Bewirtschaftung wurde das Pöllauer Tal im Jahr 1983 mit dem Prädikat „Naturpark“ ausgezeichnet. Mit diesem Titel verpflichtet sich die Region zu einer vorbildhaften und zukunftsfähigen Entwicklung in den Bereichen Naturschutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung.
 
Die GENUSS REGION "Pöllauer Hirschbirne" wurde im Jahr 2006 in den Genusskatalog aufgenommen.

 

 steirischer kren gga

Das traditionelle Anbaugebiet des steirischen Krens g.g.A. befindet sich im südöstlichen Teil der Steiermark, verstärkt in den Bezirken Radkersburg, Feldbach, aber auch in Leibnitz, Deutschlandsberg, Voitsberg, Graz Umgebung, Weiz, Hartberg und Fürstenfeld. In diesen Bezirken produzieren in etwa hundert Betriebe auf ca. 300 ha dieses typisch steirische Schmankerl. Das vorherrschende illyrische Klima mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen in der Vegetationszeit bietet dem steirischen Kren g.g.A. hervorragende Wachstumsbedingungen. Jedoch nicht nur das Klima sorgt für die Qualität des steirischen Krens. Der in der Südoststeiermark vorherrschende schwere, tiefgründige Lehmboden sorgt nicht nur für eine optimale Entwicklung, sondern verleiht dem steirischen Kren g.g.A. gleichzeitig seine von vielen geschätzte Schärfe. Nicht nur zu Ostern sollte der Kren in der Küche verstärkt eingesetzt werden, den Steirischen Kren g.g.A. gibt es das ganze Jahr über. Auch zu Hause kann die frisch gekaufte Krenstange im Kühlschrank über längere Zeit frisch gehalten werden. In der Steiermark kennt man den Kren verstärkt in Stangenform. Er ist jedoch auch wie frisch gerieben erhältlich. Teilweise wird er auch mit anderen Produkten vermischt (z.B. Apfelkren). Kren lässt sich keineswegs nur frisch gerieben zur Jause genießen. Für kreative Köche lassen sich aus Steirischem Kren g.g.A. nicht nur Vor- und Hauptspeisen, sondern auch Beilagen, Aufstriche und Salate zubereiten.

 

steirisches kürbiskernöl gga

Einzigartig „Steirisch“ dunkelgrün, nach Nuss duftend und intensiv im Geschmack eroberte das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. in den letzten Jahren als kulinarisches Aushängeschild der Steiermark die internationale
Spezialitäten-Küche. Die Entstehung des Kürbiskernöls ist eng mit der Steiermark verknüpft.

Bereits Anfang des 18. Jahrhundert wurde in unseren Breiten aus Kürbiskernen Öl gepresst, damals noch aus beschalten Kernen. Vor ungefähr 100 Jahren begannen steirische Bauern, weichschalige Sorten anzubauen und züchteten schließlich den „schalenlosen Steirischen Kürbiskern“.

Inzwischen hat sich das Anbaugebiet weit ausgedehnt, sodass 1996 ein Herkunftsschutz von der EU ausgesprochen wurde. Seit 1998 haben sich über 2.300 heimische Kürbiskernproduzenten und etwa 30 Ölmühlen im Erzeugerring „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“ zusammengeschlossen, um den Herkunftsschutz gemeinsam umzusetzen. Ein Kontrollsystem gewährleistet, dass ausschließlich Kürbiskerne aus dem geschützten Gebiet zu „Steirischem Kürbiskernöl g.g.A“ verpresst werden. Auch die Pressung darf nur dort erfolgen. Jede Flasche Steirisches Kürbiskernöl wird seither mit einer Banderole mit individueller Kontrollnummer versehen.

Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. schmeckt nicht nur gut, es ist cholesterinfrei, reich an essentiellen Fettsäuren, Vitamin E. Besondere Phytosterole im Steirischen Kürbiskernöl g.g.A. wirken positiv auf Prostata und Reizblase.
Genuss und Gesundheit vereinen sich.
 
Die GENUSS REGION "Steirisches Kürbiskernöl g.g.A." wurde im Jahr 2006 in den Genusskatalog aufgenommen.

 

südoststeirische käferbohne

Die Käferbohne wird vorwiegend in den östlich der Mur gelegenen Bezirken Bad Radkersburg, Feldbach, Weiz, Hartberg und Fürstenfeld kultiviert. Es ist das Gebiet der Südoststeiermark, vom steirischen
Vulkanland bis zur Thermenregion , wo das vom Mittelmeer beeinfl usste „illyrische Klima“ nicht nur den Wein, sondern auch die steirische Käferbohne begünstigt. Im 16. Jahrhundert fand die Käferbohne ihren Weg aus der Neuen Welt nach Österreich und entwickelte sich mit der Zeit zur unverkennbaren steirischen Spezialität. Auf etwa 200 ha werden in der Südoststeiermark im Schnitt mit ca. 250 Tonnen fast
90 % der Österreichischen Käferbohnenproduktion eingebracht. Im Anbau hat sich die gemeinsame Kultur mit Mais, der der Käferbohne als Stützpfl anze dient, durchgesetzt.
 
Im Herbst werden beide gemeinsam gedroschen. Die anschließende maschinelle Trennung, Trocknung und Reinigung bis zur Handverlese sichern die außergewöhnliche Qualität der steirischen Käferbohne, die, sorgfältig gelagert, das ganze Jahr angeboten werden kann. Nachdem sie 12 bis 14 Stunden in Wasser eingelegt und anschließend gekocht wurde, wird die Südoststeirische Käferbohne vornehmlich in Salaten, Suppen aber auch Hauptspeisen der regionalen Buschenschanken und Gasthöfe zu köstlichen Gerichten verarbeitet.

 

weizer berglamm

In der intakten Umwelt des Weizer Berglandes, das sich über die Gemeinden Naas und Weiz erstreckt, werden die Schafe in kleinen Herden gehalten und fressen auf hochgelegenen Weiden würzige Gräser, Kräuter und im Winter Heu.

Das naturnahe Futter und die artgerechte Haltung sind die Grundlagen für erstklassige Rohprodukte. Die Landwirte in und um Weiz stellen hervorragende Lebensmittel her und formen mit ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit die pittoreske Landschaft der Region. Die naturnahe Haltung der heimischen Schafrassen schlägt sich auch in der ausgezeichneten Qualität nieder. Der zart würzige Geschmack des Fleisches und die vollen Aromen der Schafmilch und Schafmilchprodukte aus dem Weizer Bergland sind einzigartig.  Steak- und Schnitzelfleisch, Grillwürstel, Rohschinken sowie Milch, Joghurt und Käse bieten Genuss für jedermann: Neben köstlicher Milch und bekömmlichem Fleisch liefert das Schaf außerdem eine wahre Wunderfaser: die Wolle! Wolle ist schadstofffrei und hautfreundlich. Sie lässt sich leicht färben und mit anderen Fasern vermischen, ist knitterfrei und elastisch und wird zu modischen Kleidungsstücken und Accessoires verarbeitet.

 

marchfeld spargel gga

Das Marchfeld bietet ideale Produktionsbedingungen für die Marchfelder Spargelbauern. Durch langjährige Anbauversuche werden nur Sorten gezogen, die für diese Region besonders gutgeeignet sind.Das Marchfeld, die größte Ebene in Niederösterreich, geologisch zum Wiener Becken gehörig, wird im Süden von der Donau, im Osten von der March, im Norden vom Hügelland des Weinviertels, und im Westen vom Bisamberg begrenzt. Im Kernland bietet es ideale Produktionsbedingungen für die Marchfelder Spargelbauern. Durch langjährige Anbauversuche werden nur Sorten gezogen, die für diese Region besonders gut geeignet sind. Alle Mitglieder der ARGE Marchfeldspargel produzieren nach Richtlinien der integrierten Produktion bzw. Bio- Anbaukriterien. Marchfeldspargel g.g.A zeichnet sich durch sein besonders typisches Spargelaroma aus. Er enthält weniger Bitterstoffe und besticht durch seine besondere Zartheit. Die spezielle kundengerechte Sortierung und österreichweite Distribution binnen 24 Stunden begründen den Erfolg des Marchfeldspargels g.g.A. Übrigens, ein Solo Spargel heißt ein Produkt mit einem Durchmesser von  20 -25 mm. 

Marchfeldspargel g.g.A wurde 2005 als GENUSS REGION ausgezeichnet. 

 

waldviertler mohn (Graumohn g.u)

Die blühenden Mohnfelder im Juli bringen den Rohstoff für viele Köstlichkeiten wie Knödeln, Tatschkerln, Zelten, Strudeln und Nudeln.Das Waldviertel zwischen der Donau und der Grenze zu Tschechien hat seinen Namen vom früheren Waldreichtum des Gebietes.Das kulinarische Profil des Waldviertels wird von einigen Besonderheiten geprägt. Jahrhundertelang war die Region unauffällig und spärlich besiedelt, was es für Ruhebedürftige heute besonders reizvoll macht. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Stifte zeugen von geschichtlicher Vergangenheit. Die Geschichte des Mohns reicht bis in die Steinzeit zurück und Waldviertler Graumohn wurde sogar an der Londoner Börse gehandelt. Je nach Weltmarktlage werden im Waldviertel jährlich zwischen 200 und 700 Hektar Mohn angebaut. Waldland, eine große bäuerliche Erzeuger- und Vermarktungsorganisation, mit Sitz in Oberwaltenreith bei Zwettl, koordiniert seit 2 Jahrzehnten erfolgreich den Anbau und die Vermarktung von Waldviertel Graumohn. Diese regionale Spezialität trägt auch die Geschützte Ursprungsbezeichnung g.U. der EU. Das Mohndorf Armschlag hat sich ganz dem Thema Mohn gewidmet, und bietet ganzjährig interessante Veranstaltungen.

 

 

Waldviertler Mohn (Graumohn g.U) wurde 2005 als GENUSS REGION ausgezeichnet.

 

steirischer vulkanland schinken

Das Steirische Vulkanland ist ein Paradies für Weinkenner und Liebhaber regionaler Köstlichkeiten.

Zwischen Radkersburg im Süden und Ottendorf im Norden, zwischen dem Westen um Schwarzau und dem Osten rund um Kapfenstein haben sich unzählige idyllische Gasthöfe, traumhafte Hotels, engagierte Weinbauern und Manufakturen erlesener Köstlichkeiten etabliert.

 

 

 

Die einzigartige Landschaft und der Genuss verschmelzen hier zu einer Einheit. Die mehr als drei Dutzend Vulkane sind seit Jahrmillionen nicht mehr ausgebrochen, ihre verwitterten Reste prägen die Gegend aber immer noch.

 

Für Massenproduktion ist sich das Steirische Vulkanland zu schade. Was hier wächst, hat Wert. Nach diesem Grundsatz produzieren die Bauern der Region erlesene Vulkanland-Spezialitäten. Die Schinkenproduzenten Franz Habel und Anton Krispel haben sich um neue Wege in der Landwirtschaft bemüht. Franz Habel ist selbst Bauer, gemeinsam mit zwei Kollegen veredelt er den Vulcano – ausgezeichnet als bestes Steirisches Lebensmittel 2001. Anton Krispel ist einer der innovativsten Landwirte der Region. Er produziert nicht nur den hervorragenden Mangalitzaspeck

 

und -schinken, sondern ist als Buschenschenker und Weinbauer über die Region hinaus bekannt. 

 

Die GENUSS REGION "Steirischer Vulkanland Schinken" wurde im Jahr 2006 in den Genusskatalog aufgenommen.